Logo, Zahnarzt Dr. Michael Petersson, HamburgZahnarzt Dr. Michael Petersson, Hamburg

Zahnarzt Dr. Michael Petersson
Albert-Einstein-Ring 8-10
22761 Hamburg - Bahrenfeld/Othmarschen

TEL.: 040 – 89 60 44 / FAX: 89 04 919
E-Mail:
MO und MI 8:00-16:00, DI 8:00-18:00,
DO 8:00-19:00, FR 8:00-14:00 Uhr
Konventionelle Gebiss-Abformung

Digital versus analog

CAD/CAM-Verfahren ermöglichen es heute, festsitzenden Zahnersatz mit hoher Präzision und sehr guter Passgenauigkeit auf dem Modell herzustellen. Ausschlaggebend dabei ist, wie gut es gelingt, die intraorale Situation exakt an das zahntechnische Labor zu übermitteln. Hier stellt die Abformung – sowohl konventionell als auch digital – das entscheidende Bindeglied dar.

CAD/CAM (Computer Aided Design /Computer Aided Manufacturing) bedeutet übersetzt Computergesteuertes Design und Computergesteuerte Herstellung.

Die Anforderungen an die Genauigkeit

Grundsätzlich sind, abhäng vom Verwendungszweck, unterschiedliche Genauigkeitsanforderungen an eine Abformung zu stellen. Steht primär die Wiedergabe präparierter Zähne im Vordergrund, so stellt sich insbesondere die Frage nach der Reproduktionsgenauigkeit der Präparationsgrenze und der Dimensionstreue der einzelnen Zahnstümpfe. In dieser Hinsicht ist die mit heutigen Intraoralscannern erreichbare Wiedergabegenauigkeit, sowohl was die Darstellung der Präparationsgrenze angeht, als auch die geometrisch exakte Reproduktion des Einzelzahnstumpfs, konventionellen Verfahren tendenziell überlegen.

Das wesentliche Problem der digitalen intraoralen Abformung besteht darin, dass es mit allen heute verfügbaren Systemen nicht möglich ist, den gesamten Kiefer oder auch nur eine Kieferhälfte auf einmal zu erfassen. Vielmehr liefern alle Scansysteme lediglich Ausschnittbilder, die in Abhängigkeit von der jeweiligen Größe des Scanfeldes nur wenige Zähne abbilden.

Arbeitsablauf und Zeitbedarf

In der zahnärztlichen Praxis erfordert der Einsatz der digitalen Abformung einen vollständig anderen Arbeitsablauf als eine konventionelle Abformung. Dies beginnt bereits damit, dass eine Übernahme der Patientendaten aus dem Praxisverwaltungsprogramm in die Intraoralscannersoftware und umgekehrt bisher nur im Ausnahmefall möglich ist. Vielmehr ist in der Regel eine neue Eingabe der Patientendaten in den Intraoralscanner beziehungsweise eine Sicherung der Scandaten auf dem Praxisserver, manuell nötig.

Inwieweit tatsächlich eine digitale Abformung schneller durchgeführt werden kann als eine konventionelle, lässt sich daher nicht allgemein beantworten. Eine konventionelle Abformung dauert grundsätzlich immer exakt genau so lange, wie das verwendete Abformmaterial vom Mischbeginn bis zum Aushärten benötigt.

Mit jedem zusätzlich zu scannendem Zahn steigt allerdings der Zeitaufwand der digitalen Abformung. Und auch die individuelle Scanerfahrung des Anwenders muss bei der Frage nach dem Zeitbedarf berücksichtigt werden.

Noch ist die analoge Technik unverzichtbar

Wenn auch zahn- und implantatbezogene Indikationen bereits weitgehend mit digitalen Methoden abgeformt werden können, so versteht es sich doch von selbst, dass alle Arten von Sammelabformungen – etwa in der Doppelkronentechnik (Teleskopprothesen) – nicht digital durchführbar sind. Gleiches gilt für die Wiedergabe bewegter Schleimhautareale, etwa bei der Funktionsabformung in der Totalprothetik, die nach wie vor zwingend eine konventionelle Abformtechnik erfordert. Auch in dieser Situation bedarf es zunächst der grundlegenden Weiterentwicklung der Detektionsalgorithmen intraoraler Scansysteme, die bislang darauf optimiert sind, bewegliche Strukturen als irrelevant zu identifizieren und zu eliminieren.

In unserer Praxis verwenden wir die konventionelle Abformung, weil sie universell alle Anforderungen erfüllt, und das unabhängig vom Umfang oder Gebietes, das dargestellt werden soll.

Dieser Internetauftritt setzt Cookies ein. Einige von ihnen sind essentiell und werden als Session-Cookies für die Bedienung dieses Webangebotes gesetzt. Andere dienen der anonymisierten Besucherauswertung und Optimierung des Angebotes. Mit Kick auf 'Cookies akzeptieren' erklären Sie sich einverstanden, dass weitere Cookies in Ihrem Browser hinterlegt werden. Bitte beachten Sie auch unser Impressum und die Datenschutzerklärung.